Old Boys mit erster Standortbestimmung nach langer Spielpause


Nach einjähriger Pause bestritten die Potsdamer Old Boys am 2. Oktober ihr erstes Turnier des Jahres 2021. Der 12. Heini-Cup lockte insgesamt 13 Mannschaften zum Berliner SV 1892 nach Wilmersdorf. Gleich mehrere internationale Teams aus Spanien, Italien, Luxemburg und Dänemark gingen an den Start, um die Vorjahresfinalisten Berliner SC und USV Potsdam herauszufordern. In der durchaus schwereren Gruppe gelandet, hatten es die Potsdamer trotz Verstärkung von guten Freunden aus Dresden nicht gerade leicht. Das erste Spiel gegen die Beer Patriots konnte lange Zeit ausgeglichen gestaltet werden, wurde aber dann doch kurz vor dem Abpfiff mit zwei Versuchen der Gegner entschieden. Die weiteren Spiele u.a. gegen den späteren Turniersieger Biella Rugby waren von viel Verteidigungsarbeit geprägt. Die wenigen Bälle aus dem offenen Spiel oder von Ankicks der Gegner konnten aber für sehenswerte Passangriffe genutzt werden. Nur zu einem Sieg sollte es noch nicht reichen. Das spielerische Niveau der anderen Teams war doch um einiges höher, hatten diese zu ihren besten Zeiten sicher Erstliga-Luft geschnuppert. So musste man sich auch den Old Boys des Bundesligisten TSV Handschuhsheim, späterer Finalist und Turnierzweiter, geschlagen geben. Was bleibt ist das gute Gefühl, nach der verordneten Spielpause wieder Rugby in Turnierform spielen zu können. Mit etwas mehr Losglück und Verstärkung aus den eigenen Reihen kann man sicher bald wieder den ein oder anderen Erfolg feiern.

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